Nathan O’Brian Reihe

Ich hatte die Idee von einem Ermittler, der keine typischen Klischees erfüllt (kaputte Ehe, Alkoholproblem, ungesunde Lebensweise etc). Ich dachte mir, ein Mensch kann auch Ecken und Kanten haben – und somit interessant sein- ohne völlig kaputt zu sein. Und ich glaube, damit liege ich richtig.

Nathan hat ein gutes Verhältnis zu seiner Familie, auch wenn es hin und wieder massive Probleme mit seiner Schwester gibt, er trinkt nur gelegentlich Alkohol und er hält sich sportlich fit, durch eine Hantelbank und einen Boxsack in seinem Büro.

Am Computer ist er meist ungeduldig und so hat er eine Assistentin, Noreen, die ihm diese teils langweilige, teils anstrengende Arbeit abnimmt. Er ist freundlich, kann aber durchaus zynisch werden, wenn er schlechte Laune hat.

Als ehemaliger Polizist, versucht er, sich so gut es geht an die Gesetze zu halten, doch wenn er eine Person in Gefahr glaubt, dann nimmt er auch schon mal seinen Dietrich zur Hand.

Todesschwestern
Die Presse nannte sie »Die Todesschwestern«. Noelle und Joss waren sechzehn und siebzehn, als sie beschlossen, sich gemeinsam das Leben zu nehmen. Nur Joss überlebte. Ein Jahr später ist sie spurlos verschwunden. Privatdetektiv Nathan O’Brian soll das labile Mädchen finden. Zunächst scheint es sich um die gewöhnliche Suche nach einem fortgelaufenen Teenager zu handeln. Doch schon bald wird klar, dass nichts an dem Auftrag gewöhnlich ist, denn Joss verfolgt ein mörderisches Ziel.

Sei mein Tod

Kayley Dugall ist eine polizeibekannte Ausreißerin. Als sie erneut verschwindet, nimmt die Polizei die Sache nicht sonderlich ernst, hatte sie doch erst kurz zuvor im Beisein mehrerer Polizisten ihr erneutes Weglaufen angekündigt. Privatdetektiv Nathan O’Brian wird schnell klar, dass Kayley in großer Gefahr schwebt, als er auf ihrem Laptop einen Songtext findet, der zu einem Entführungsfall im Jahr 1991 führt. Damals war die zwölfjährige Samantha Slater über ein Jahr lang in der Gewalt eines Entführers gewesen, dessen Identität sie aus Angst nie preisgab. Bei seinen Nachforschungen gerät Nathan an die Grenze seiner Belastbarkeit, denn die Ermittlungen bringen seine eigene Familie in Gefahr …

Tote töten ewig

Sie dachte, sie könnte es für immer vergessen, jenen schrecklichen Tag, der ihr vor Augen führte, wie böse die Menschen sein konnten. Doch manche böse Menschen kommen zurück und fordern einen Gefallen ein. Einen blutigen Gefallen …

Ein Familienvater stellt Nachforschungen zu einem alten Mordfall an und verschwindet kurz darauf spurlos. Soweit nichts Ungewöhnliches für Privatdetektiv Nathan O’Brian. Doch wieso behauptet seine Tochter April, beobachtet zu haben, wie ihr Vater im Wohnzimmer ermordet wurde, obwohl die Polizei keinerlei Spuren fand?
Dass Aprils Bruder etwas zu verbergen hat, steht für Nathan bald außer Frage. Aber ist er zu einem Mord an seinem eigenen Vater fähig?
Als ein Koffer mit Leichenteilen auftaucht, werden in der Stadt böse Erinnerungen wach, denn Brighton erlangte in den dreißigern Jahren traurige Berühmtheit durch die sogenannten Koffermorde. Doch der Täter von damals kann unmöglich zurück sein, oder etwa doch?

Der Roman ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den ersten beiden Fällen gelesen werden, wobei es natürlich schöner ist, in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

 

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